Offener Brief an mein Handy

26 11 2007

Liebes LG Chocolate,

bisher assoziierte ich Deinen Namen mit edler dunkler Schokolade. Das hat sich gestern Abend grundlegend geändert. Wenn ich nun an Dich denke, muss ich auch an etwas Braunes denken. Nur ist das alles andere als süß und lecker (ich will das an dieser Stelle nicht weiter ausführen). Bisher hatte ich keine großen Anforderungen an Dich. „Telefonieren“ stand in meiner Jobdescription. „Schlank und hübsch aussehen. Nicht zu schwer auf der Tasche liegen.“, waren meine Anforderungen. Um Termine und E-Mails bräuchtest Du Dich nicht zu kümmern, sagte ich, das machen andere für Dich. Und über ein Jahr war ich glücklich mit Dir. Dass Du wirklich nicht mehr kannst als dies, konnte ja Keiner ahnen.

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Katzencontent: Mut zur Hässlichkeit

26 11 2007

Ich bin ja absoluter Blog-Frischling. Um so dankbarer bin ich, dass Fjella und Mainbube mit das Geheimnis des Erfolges Traffics mit mir geteilt haben: Katzencontent. Kein guter Blog ohne Bilder der wahren Herrscher des Hauses. Und nach all den Profi Bildern edler, exotischer, stammbaumgesegneter und katzenfutterwerbungwürdiger Rasseschönheiten, ein paar Bilder einer unserer Feld-Wald-und-Wiesen Katzen (EKH). Es kommt ja schliesslich auf die inneren Werte an (und die kommen auf den Bildern doch recht gut rüber).

Emilys Zunge 1

Emilys Zunge 2

Emilys Zunge 3





Ad Guy oder: Der macht was mit Computern

25 11 2007

Lange Zeit dachte ich, dass meine Eltern sich einfach nur nicht merken können, was ich eigentlich beruflich mache. Zu abstrakt vielleicht. Werbung… Marketingzeugs… und dann auch noch was mit diesem Internet, von dem man sich jetzt erzählt. Meine Eltern sagen lieber: “Mein Sohn macht was mit Computern” (und ich kann in den Augen der Leute sehen, dass sie sich vorstellen, wie ich in einem schmuddeligen Hinterzimmer Rechner zusammenschraube). Doch wo ich gerade die Insiderberichte bei Fjella sehe wird mir klar: Meine Eltern schämen sich einfach für mich ! Denn Clips wie diese zeigen die ungeschminkte Wahrheit über die Werbebranche:

Tja, so gehts zu bei den Werben. So und nicht anders. Alles wahr. Wer also noch was für die lieben Kleinen zu Weihnachten sucht… Hier und hier übrigens noch die Fortsetzungen von “Ad Guy”





Die Kriegsgewinnler des Bahnstreiks

20 11 2007

toysoldiersquare1.jpg

Die Geschichte lehrt uns: Wenn Kämpfe andauern und sich Fronten verhärten, gibt es immer ein paar Findige, die die Situation zu Ihrem persönlichen Vorteil zu nutzen wissen. Kurz: Wenn Zwei sich streiten, freut sich der Dritte.

Doch mal ehrlich, wer mag schon Kriegsgewinnler? Niemand. Um so unverständlicher, dass beispielsweise ein bekannter Autovermieter ganz unverholen in diese Bresche springt und mit „Planungssicherheit“ und „Preis-Specials zum Bahnstreik“ wirbt. Da würde ich doch schön meinen Mund halten und mich über die zusätzlichen Einnahmen freuen, anstatt der Bahn und den Reisenden als lachender Dritter ganz offen gegen das Knie zu treten.





Gaming und Social Networking ist Doof

20 11 2007

Gehen den Webzwonull-Unternehmen trotz Vokalamputation schon die englischen Namen aus? Bedient man sich jetzt schon deutschen Sprachguts? Man darf auf jeden Fall gespannt sein, ob sich das Doof Netzwerk auch in Deutschland durchsetzt…

Doof.com Thumbnail





Zeitvertreib in den Anden

10 11 2007

Obwohl ich Veranstaltungen wie den “Domino Day” hasse, mir kaum etwas Langweiligeres vorstellen kann, ihn für Deutschlands reichweitenstärksten Beitrag zur Volksverdummung halte und auch eine Mona Lisa aus Dominosteinen nicht als Kunst empfinde… den neuen Guinness Spot “Tipping Point” finde ich grandions. Laut W&V waren an dem 10 Mio. Pfund teuren Spot ein argentinisches Dorf, 1000 Statisten, 6000 Spielsteine, 400 Reifen und 10 000 Bücher beteiligt. Regisseur: Nicolai “Sony Bravia Flummi Spot” Fuglsig.

Je wissen wir auch, wie sich die Landbevölkerung in den Anden sich normalerweise die Zeit vertreibt. Prost.





Bierdose statt Zelt

9 11 2007

Can Sleep - Übernachten in der Bierdose

Schöne Promotion Idee von Ikea und Royal Unibrew, dem Sponsor des Smukkeste Festivals in Dänemark. 3,75 m hoch, unten Wohnzimmer von Ikea plus Zapfanlage, oben Schlafplatz für Zwei mit Luke für Blick auf den Sternenhimmel. [via Springwise]






Produkt der Woche: Zigarettenautomat mit Gesichtserkennung

8 11 2007

Wo wir gerade so schön und kontrovers über das Rauchen diskutieren…

Gizmodo.de meldet: “In Japan will Zigarettenautomaten-Hersteller Fujitaka künftig seine Gerätschaften mit einer Kamera und Gesichtserkennungs-Software ausrüsten, um zu verhindern, dass allzu glattgesichtige Jugendliche in den Besitz der hochgefährlichen Glimmstängel geraten.”

 

Schöne Idee. Ich glaube die Jugendlichen werden einen Heidenspaß haben beim Versuch das System zu überlisten. Ich stelle mir auch ganz neue Dienstleistungen vor. Beispielsweise den Verkauf falscher Bärte wie in “Das Leben des Brian“.

Die einzige Sorge wäre. dass ich mit meinem juvenilen Aussehen und meiner tadellos glatten Haut für zu jung zum Rauchen gehalten werden könnte.





Fighten bis zum letzten Lungenzug

7 11 2007

Vorab: Ja, ich gehöre selbst zur Randgruppe der Raucher. Ich rauche sogar so fiese Menthol-Stängel, die ja angeblich nur von den Anhängern der gleichgeschlechtlichen Liebe konsumiert werden. Nachdem ich heute Mainbubes Beitrag über den „heiligen Krieg der Raucher“ gelesen habe und mir auch einen Kommentar nicht verkneifen konnte, muss ich doch meiner Verwunderung darüber Ausdruck geben, wie hart doch hier um das Rauchverbot gefighted wird. Klar schmerzt es ein wenig, wenn man liebgewonnene Gewohnheiten ändern muss. Aber da wird gleich über Freiheit im Allgemeinen diskutiert, über den Kampf gegen Freiheitsbeschneidungen, über den Verlust der Grundrechte. Da werden Vergleiche herangezogen, die stärker hinken als Quasimodo und Kapitän Ahab zusammen… Den Rest des Beitrags lesen »





A few creative men

3 11 2007

Nach Todesstern Stuttgart mal wieder ein schöner Film Spoof aus der Werbebranche: “A few creative men” (Original “A Few Good Men”, dt. “Eine Frage der Ehre“)