Qype: Exenberger in Frankfurt am Main

23 03 2008

Kay Exenberger is back. Nachdem er sich mit Gerbermühle, Feuerrädchen und Schreiber-Heyne einen Namen gemacht hat, nutzt er diesen für sein neuestes Projekt, das “Exenberger”.

Noch riecht es ein wenig nach Farbe und die Website ist noch im “Wartungsmodus”, doch ich bin mir sicher, dass es damit eine weitere Institution in Sachsenhausen schaffen wird, die die Kette der guten Kneipen und Restaurants in der Textorstrasse schließen wird.

In den Räumen des ehemaligen Erdapfels serviert er in einer interessanten Mischung aus Design-Bistro und Kantine seine beliebte Frankfurter Hausmanns Kost. Es gibt Klassiker wie der “Klos mit Soß” und Frankfurter Schnitzel, Grüne Sauce und Kartoffelwurst (gestern leider (noch) ohne Kartoffelgemüs, dafür mit Pü und Sauerkraut und trotzdem sehr sehr lecker). Alles zu absolut fairen Preisen. Speisen und Getränke müssen an der Theke bestellt werden, was aber bei den kurzen Wegen in dem kleinen Laden überhaupt nicht stört.

Die Einrichtung wirkt stylish ohne ungemütlich zu sein und wird von den strahlend weißen Wänden und dem dunklem Holz der Designbänke und Jalouisien geprägt. Das Exenberger beweist, dass gute Frankfurter Küche nicht zwangsläufig in dunklen muffigen Apfelweinkneipen mit dem Charme von Großmutters altdeutschem Wohnzimmer serviert werden muß, um gut zu sein.

Also mir hat es gestern sehr gefallen. Und dass Kay persönlich alle Gäste fragte, ob sie denn mit der Küche zufrieden gewesen wären, zeigt mir mit wie viel Liebe er sein neuestes Projekt betreibt.

Einziger Wermutstropfen war die hohe Lautstärke im unteren Teil, die vor allem von einer trinkfreudigen Geburtstagsgesellschaft geprägt wurde, was aber laut Exenberger bald vom Architekten noch behoben werden soll (die Lautstärke nicht die Feiernden).

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Qype: Schuhhaus Görtz in Frankfurt am Main

23 03 2008

Frankfurt am Main - Shopping - Mode - Schuhe

Ich schäme mich nicht zuzugeben, mehr für Schuhe auszugeben als so manche Frau - was allerdings bei den Preisen für einen ordentlichen Lederschuh auf kein Problem ist. Und so vergeht kaum eine Shopping-Tour, während der ich nicht auch im Görtz landen würde. Richtig glücklich macht mich dies aber nur selten. Wer wirklich mal etwas Modernes oder Ausgefallenes sucht, dürfte bei Görtz nur selten fündig werden, trotz der großen Auswahl. Und so bin ich meist schon nach einem fünfminütigen Rundgang wieder draußen. Im Gegensatz zu den vielen armen von Ihren Frauen mitgeschleppten Männern, die sich doch endlich mal eine neue Fussbekleidung zulegen sollen. Ein Blick auf die schiefgetretenen und aufgeplatzten Kunstlederruinen läßt mich oft ihre Meinung teilen.

Wirklich formschöne Modelle zum Träumen sichte ich erst in der Exklusivabteilung (ab 500 € aufwärts), in der auch mal gerne ein Sektchen zum rahmengenähten Schuh gereicht wird.

Samstags ist der Service - dem Andrang entsprechend - eher mau. Dem Schuhkaufungeübten empfehle ich einen eigenen Ratgeber mitzubringen. Soetwas wie ein Beratungsgespräch mit einem Verkäufer kommt erst zustande, wenn man sich schon für ein Modell entschieden hat. Nämlich, um die Komplementärprodukte wie Cremes und Schuhspanner anzuspreisen. Up- oder Crossselling nennt man das glaube ich.

Fazit: Wer nicht allzu verwöhnt ist oder fürs Büro etwas Konservatives sucht, findet bei Görtz sicherlich etwas Ordentliches. Für modernere Exemplare lohnt sich auch ein Blick ins Görtz 17 um die Ecke.

Wer mir allerdings noch andere tolle Schuhläden in Frankfurt empfehlen kann, möge mir gerne eine PN schicken und sei meinem ewigen Dank versichert.

Hoch sollen sie sein, lang und spitz…

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