Qype: Sabo Thomas, Sterling Silver in Frankfurt am Main

6 04 2008

Frankfurt am Main - Shopping - Schmuck & Uhren

Thomas Sabo ist bekannt und beliebt für seine Charms. Kleine liebevoll gestaltete Anhänger aus Silber für Halsketten und Armbänder. Vom Mini-Schlüssel (zum Herzen) bis zum Mini-Schuhkarton mit Pumps gibt es Hunderte von Motiven für jede Gelegenheit. Ein optimales Geschenk für die Frau/Freundin. Denn fällt Mann mal wieder nichts ein, eine Erweiterung der Kollektion, präsentiert im hübschen Schmuckkästchen (für Frauen oft genauso wichtig wie das Geschenk selbst) passt immer.

In der Tat manchmal wenig charming wirkt der Service. Die Lage zwischen Fressgass und Goethestrasse scheint hier negativ abgefärbt zu haben. Gerade zu Stoßzeiten wird schnell mal statt Beratung auf den ausliegenden Katalog verweisen.

Hier hilft nur ein ordentliches Maß Selbstbewusstsein, sich unbeeindruckt zu zeigen und durch sein Auftreten zu verstehen zu geben, dass man als Kunde immer noch König sei.

Wer das nicht will, dem empfehle ich einfach außerhalb der Stoßzeiten zu kommen, was angesichts des winzigen Ladens ohnehin sinnvoll ist.

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Qype: Exenberger in Frankfurt am Main

23 03 2008

Kay Exenberger is back. Nachdem er sich mit Gerbermühle, Feuerrädchen und Schreiber-Heyne einen Namen gemacht hat, nutzt er diesen für sein neuestes Projekt, das “Exenberger”.

Noch riecht es ein wenig nach Farbe und die Website ist noch im “Wartungsmodus”, doch ich bin mir sicher, dass es damit eine weitere Institution in Sachsenhausen schaffen wird, die die Kette der guten Kneipen und Restaurants in der Textorstrasse schließen wird.

In den Räumen des ehemaligen Erdapfels serviert er in einer interessanten Mischung aus Design-Bistro und Kantine seine beliebte Frankfurter Hausmanns Kost. Es gibt Klassiker wie der “Klos mit Soß” und Frankfurter Schnitzel, Grüne Sauce und Kartoffelwurst (gestern leider (noch) ohne Kartoffelgemüs, dafür mit Pü und Sauerkraut und trotzdem sehr sehr lecker). Alles zu absolut fairen Preisen. Speisen und Getränke müssen an der Theke bestellt werden, was aber bei den kurzen Wegen in dem kleinen Laden überhaupt nicht stört.

Die Einrichtung wirkt stylish ohne ungemütlich zu sein und wird von den strahlend weißen Wänden und dem dunklem Holz der Designbänke und Jalouisien geprägt. Das Exenberger beweist, dass gute Frankfurter Küche nicht zwangsläufig in dunklen muffigen Apfelweinkneipen mit dem Charme von Großmutters altdeutschem Wohnzimmer serviert werden muß, um gut zu sein.

Also mir hat es gestern sehr gefallen. Und dass Kay persönlich alle Gäste fragte, ob sie denn mit der Küche zufrieden gewesen wären, zeigt mir mit wie viel Liebe er sein neuestes Projekt betreibt.

Einziger Wermutstropfen war die hohe Lautstärke im unteren Teil, die vor allem von einer trinkfreudigen Geburtstagsgesellschaft geprägt wurde, was aber laut Exenberger bald vom Architekten noch behoben werden soll (die Lautstärke nicht die Feiernden).

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